Max. 12 Mieter
Kleine, familiäre Gemeinschaften
Rund um die Uhr
Tag- und Nachtdienst plus Bereitschaft einer Fachkraft
Alle Pflegegrade
Auch Demenz wird liebevoll betreut
Bis zum Lebensende
Kein späterer Umzug nötig
Was ist eine Senioren-WG?
Familiär, gemeinschaftlich, selbstbestimmt.
In einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben Frauen und Männer mit Pflegegrad zusammen und schaffen sich einen Ort des Wohlbefindens. Die WG ist kein Pflegeheim, sondern eine Mietergemeinschaft – mit allen Rechten und Pflichten.
Der Pflegedienst ist in der WG nur zu Gast. Seine Aufgabe ist es, das Familiennetzwerk zu stärken und zu schützen.
Das Herzstück jeder WG ist die Wohnküche. Hier wird gemeinsam gekocht, gegessen, gelacht und der Alltag gestaltet.
Selbstbestimmt leben in einer Wohngemeinschaft – Bleib wie Du bist!”
Das Herzstück
Die Wohnküche, wo Gemeinschaft jeden Tag neu entsteht.
Das komplette WG-Handbuch – kostenlos als PDF
32 Seiten mit allen Infos zu Alltag, Kosten, Finanzierung, Rolle der Angehörigen und Einzug. In Ruhe zu Hause lesen – keine Werbung, kein Druck.
Warum eine Wg?
Vier Grundpfeiler, die unsere
Wohngemeinschaften besonders machen
Selbstbestimmung
Jeder Mieter entscheidet selbst: Wann stehe ich auf? Mit wem frühstücke ich? Was gibt es heute zu essen? Die WG-Konferenz regelt alles Gemeinschaftliche – Sie behalten die Kontrolle.
Gemeinschaft
Keiner muss mehr allein sein. In der Wohnküche, beim gemeinsamen Kochen, bei Festen und Ausflügen entsteht echte Nähe. Jeder kann – keiner muss.
Rund-um-die-Uhr-Betreuung
Unser Pflegedienst ist im Tag- und Nachtdienst vor Ort. Ein Bereitschaftsdienst, besetzt durch eine Fachkraft, steht im Bedarfsfall zusätzlich zur Verfügung.
Alternative zum Heim
Ein Verbleib bis zum Lebensende ist möglich und gewünscht. Auch bei fortschreitender Demenz. Ein späterer Umzug in eine Pflegeeinrichtung ist nicht nötig.
Der ehrliche Vergleich
Wohngemeinschaft oder
Pflegeheim?
Zwei sehr unterschiedliche Wohnformen im direkten Vergleich.
Eine Senioren-WG funktioniert wie eine Großfamilie. Sie ist eine echte Alternative, wenn Ihr Angehöriger familiäre Nähe braucht, aber allein nicht mehr leben kann.
Die rechte Spalte beschreibt allgemeine Tendenzen klassischer Pflegeheime und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – jede Einrichtung ist individuell.
Unsere Standorte
Unsere 4 Senioren-Wohngemeinschaften
WG Gartenhaus
Volkersheim · Tulpenweg 2
Moderne, barrierefreie Senioren-WG im medicus Wohnpark. Persönlicher Rückzugsraum kombiniert mit dem Leben in einer gemütlichen Wohnküche. Tagespflege und Pflegeheim direkt vor Ort sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit.
✓ Eingebettet in den medicus Wohnpark
✓ Pflegedienst zubuchbar
Lindenloft
Bad Nenndorf · Lindenallee 8–10
Barrierefreies Premiumwohnen in der LindenPark Residenz. Lichtdurchflutete Räume, schöner Außenbereich und 24/7-Betreuung für maximal 12 Bewohner.
✓ Virtueller Rundgang verfügbar
✓ 24/7-Betreuung – alle Pflegegrade (inkl. Demenz)
WG Redderse
Gehrden-Redderse · Wiesenstr. 9
Familiäre Senioren-WG in einem modernisierten ehemaligen Gasthaus mit großzügigem Wintergarten und Grünblick. Privatsphäre im eigenen Zimmer und Gemeinschaft in der großen Wohnküche.
✓ Bis zu 10 Bewohner – familiäre Größe
✓ Wintergarten mit Grünblick
Villa Lebensglück
Bad Nenndorf · Kramerstr. 4
Herrschaftliches Ambiente, großzügige Räumlichkeiten und ein wunderschöner Außenbereich – mitten in Bad Nenndorf, in direkter Nachbarschaft zum Kurpark, Wincklerbad und der Landgrafen-Therme.
✓ Virtueller Rundgang verfügbar
✓ Zentrale Lage direkt am Kurpark
Ein Tag im Leben
So kann der Alltag in einer WG aussehen
Ein beispielhafter Tagesablauf – geprägt von Normalität und Nähe. Jeder Tag sieht etwas anders aus, denn die WG entscheidet selbst.
Frühstück nach Lust und Laune
Das Frühstück wird gemeinsam zubereitet. Wer mag, deckt den Tisch. Wer lieber länger schlafen möchte, kommt später dazu. Kaffee duftet aus der Küche, ein Radio läuft im Hintergrund.
Die WG-Konferenz am Küchentisch
Was kochen wir heute? Wer geht mit zum Bäcker? Wann ist die Pediküre-Runde? Entscheidungen werden gemeinsam getroffen – ohne Hektik, ohne Druck.
Gemeinsam kochen in der Wohnküche
Gekocht wird in der Wohnküche – dem Herzstück der WG. Die Kochexperten helfen, andere schneiden Gemüse, wieder andere sorgen für gute Stimmung. Hier entsteht Gemeinschaft.
Leben vor der Haustür
Der Hobby-Gärtner kümmert sich um die Blumen, ein kleiner Spaziergang in die Nachbarschaft, ein Besuch beim Bäcker. Angehörige schauen vorbei und bringen Enkelkinder mit.
Ausklingen in vertrauter Runde
Abendbrot in der Runde, danach vielleicht ein Film, ein Kartenspiel oder einfach Ruhe im eigenen Zimmer. Die Nachtdienst-Pflegekraft ist da – falls jemand sie braucht.
Unsere Leistungen
Rundum versorgt – alles aus einer Hand
Was die medicus Senioren-WGs leisten.
Pflege rund um die Uhr
Tag- und Nachtdienst durch Fachkräfte, Bereitschaftsdienst einer Fachkraft im Hintergrund.
Soziale Betreuung
Alltagsbegleitung, Einkauf, Freizeitgestaltung, Feste und Rituale auf Maßstab der Normalität.
Medizinische Versorgung
Behandlungspflege, freie Arztwahl, Medikamentenmanagement, Hausbesuche, Krankenbeförderung.
Hauswirtschaft
Gemeinsames Kochen, Wäsche, Raumpflege – organisiert im Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe”.
Hilfsmittelversorgung
Organisation, Lieferung und Wartung aller benötigten Hilfsmittel über ein frei wählbares Sanitätshaus.
Verwaltung & Anträge
Wir unterstützen bei Anträgen wie z.B. ambulante Pflegesachleistung, Wohngruppenzuschlag, Höherstufung, Zuzahlungsbefreiung
Passt eine WG zu uns?
Wann ist die Wohngemeinschaft die richtige Wahl?
Nicht jede Lebenssituation ist gleich – deshalb prüfen wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine Wohngemeinschaft das Richtige für Ihren Angehörigen ist. Die WG ist besonders geeignet, wenn:
Ein Ausschluss aus der WG ist nur bei Selbst- oder Fremdgefährdung möglich und wird immer über die Mieterversammlung entschieden.
Ihr Angehöriger hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung (in der Regel ab Pflegegrad 2)
Das Alleine-Leben ist nicht mehr sicher möglich
Bereitschaft für ein Leben in Gemeinschaft ist vorhanden
Selbstbestimmung soll erhalten bleiben
Eine Demenz-Erkrankung besteht (oder droht)
Ein klassisches „Pflegeheim” würde nicht passen
Sie gehören dazu
So wichtig sind Sie als Angehörige.
Angehörige gehören für uns mit dazu. Ihre Wünsche, Ängste und Meinungen sind wegweisend. Ihr Dasein ist wichtig für jeden einzelnen Mieter und die Gemeinschaft.
Wir reden über ein Mehr an Lebensqualität für alle Mieter, wenn der Sohn beim Besuch einen zweiten Bewohner zum Spaziergang mitnimmt. Oder der Enkel, der im Baumarkt arbeitet, Glühbirnen fürs Mieterzimmer besorgt. Jede kleine Unterstützung zählt.
Pflege rund um die Uhr
Tag- und Nachtdienst durch Fachkräfte, Bereitschaftsdienst einer Fachkraft im Hintergrund.
Besuch jederzeit
Sie können jederzeit besuchen. Das Hausrecht liegt bei den Mietern und ihren gesetzlichen Vertretern.
Keine Pflicht
„Pflichtstunden” gibt es nicht. Jede Unterstützung darf individuell gestaltet werden.
“Allen Beteiligten ist klar, dass die Möglichkeiten der Angehörigen variieren. Was zählt, sind Haltung und Bereitschaft”
Transparente Kosten
Was kostet eine Senioren-WG?
Die Kosten einer Senioren-WG setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Vieles davon übernehmen die Pflege- und Krankenkasse.
Der Wohngruppenzuschlag der Pflegekasse
Für Menschen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften kann bei der zuständigen Pflegekasse ein WG-Zuschlag beantragt werden, um die Kosten zu senken. Wir beantragen diesen gerne für Sie mit.
Weitere Entlastungen und Anträge
✓ Umstellung auf ambulante Pflegesachleistung
✓ Wohngruppenzuschlag beantragen
✓ Abtretungserklärung für Entlastungsleistungen
✓ Höherstufungsantrag (sofern der Pflegebedarf steigt)
✓ Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen (z.B. Haltegriffe) werden bezuschusst
✓ Zuzahlungsbefreiung möglich
Ihre Gesamtkosten setzen sich zusammen aus:
So einfach geht’s
Der Weg in Ihre neue
Wohngemeinschaft
In 5 Schritten vom Erstkontakt zum Einzug.
1
Erstkontakt
Telefon, E-Mail oder Formular. Wir hören zu und beantworten erste Fragen.
2
Besichtigung
Sie besuchen die WG Ihrer Wahl und lernen die Gemeinschaft kennen.
3
Kennenlernen
Wir klären offene Fragen und lernen den künftigen Mieter sowie die Angehörigen persönlich kennen.
4
Verträge
Mietvertrag, Pflegevertrag, Betreuungsvertrag – wir helfen bei allen Anträgen.
5
Einzug
Sie bringen eigene Möbel mit. Die Grundausstattung (Küche, Waschmaschine, Trockner) steht bereit.
Dokumenten-Checkliste für den Einzug
- Bescheid der Pflegekasse
- Aktuelles Pflegegutachten
- Ärztliche Bescheinigung
- Gesundheitskarte der Krankenkasse
- Verordnung häusl. Krankenpflege + Medikamentenplan
- Schwerbehindertenausweis
- Ggf. Vorsorgevollmacht
- Ggf. Patientenverfügung
- Kopie des Personalausweises
- Ggf. Bestellungsurkunde (gesetzl. Betreuung)
- Unterlagen zu Hilfsmitteln
- Ggf. Befreiungsausweis
- Ggf. Überleitungsbogen bei vorheriger Pflegeeinrichtung
- Ggf. weitere Therapie- und Krankenhausberichte
- Ggf. amtsrichterliche Beschlüsse
Häufige Fragen
Das fragen uns Angehörige am häufigsten
Was unterscheidet die Senioren-WG vom Pflegeheim?
Eine Senioren-WG ist keine Pflegeeinrichtung, sondern eine Mietergemeinschaft. Sie haben eigene Mietverträge, das Hausrecht liegt bei den Mietern, Entscheidungen werden gemeinsam in der Mieterversammlung getroffen. Der Pflegedienst ist „Gast im Haus" – nicht Hausherr.
Welche Pflegegrade werden in der WG betreut?
Grundsätzlich alle Pflegegrade. Einzugsvoraussetzung ist in der Regel ein Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung ab Pflegegrad 2.
Ist eine WG auch bei Demenz möglich?
Ja, sogar ausdrücklich. Eine fortschreitende Demenz kann in der WG betreut werden. Die Gemeinschaft gibt gerade bei Demenz Halt, Struktur und Sicherheit. Ein Verbleib bis zum Lebensende ist möglich.
Was kostet eine Senioren-WG?
Die Gesamtkosten setzen sich aus Kaltmiete, Neben- und Betriebskosten, Betreuungspauschale, Hauswirtschaftsgeld und Taschengeld zusammen. Durch die Pflegeleistungen sowie den Wohngruppenzuschlag der Pflegekasse, den wir gerne für Sie beantragen, werden viele Kosten abgedeckt. Wir erstellen Ihnen gerne eine individuelle Kostenaufstellung.
Wer ist mein Ansprechpartner?
Die WG-Leitung koordiniert alle sozialen und pflegerischen Belange. Sie bildet das Bindeglied zu Ärzten, Fachärzten, Apotheken, Sanitätshäusern und allen weiteren Beteiligten.
Kann mein Angehöriger bis zum Lebensende bleiben?
Ja. Das ist ein zentraler Gedanke der WG. Ein späterer Umzug in eine andere Pflegeeinrichtung ist nicht nötig. Wir begleiten bis zum Abschied – im Kreise der Familie und der Gemeinschaft.
Wie viele Bewohner leben in einer WG?
Maximal 12 Mieterinnen und Mieter. Die WG Redderse ist mit Platz für bis zu 10 Personen etwas kleiner, das Lindenloft bietet Platz für bis zu 12 Bewohner.
Hat mein Angehöriger ein eigenes Zimmer?
Ja, in jeder WG stehen ausschließlich Einzelzimmer zur Verfügung. Eigene Möbel und Erinnerungsstücke sind ausdrücklich willkommen. Auf Wunsch ist auch eine Zweisamkeit (Partnerschaft, Geschwisterpaar) möglich.
Darf der Arzt und die Apotheke frei gewählt werden?
Ja, Arzt- und Apothekenwahl sind frei. Gewöhnlich entscheidet sich die Gemeinschaft jedoch für eine gemeinsame Apotheke – wegen kürzerer Lieferzeiten und besserer Erreichbarkeit.
Wie werden Konflikte in der WG gelöst?
Alle Mitglieder der WG und ihre Angehörigen haben ein Recht auf Beschwerde. Jede Beschwerde wird ernst genommen und erhält eine Antwort. Grundsätzliche Themen werden in der Mieterversammlung entschieden.
Kostenlos für Sie
Das große WG-Handbuch –
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✓ Dokumenten-Checkliste für den Einzug
✓ Rolle der Angehörigen im Detail
✓ Was bei Demenz und Lebensende wichtig ist
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Wir rufen Sie gern zurück. Kostenlos und unverbindlich.
05725.7063373
Mo–Fr 8:00–17:00 Uhr
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